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Fr, 09-09-2011
Ferdinand Argenton gestorben

Unser Mitglied und Kulturamtsleiter der Stadt Andernach, Ferdinand Argenton, ist am 9.9.2011 nach längerer Krankheit verstorben.

Seit Bestehen der Bukowski-Gesellschaft hatte er sich für unsere Belange in der Stadt Andernach, wo Bukowski 1920 geboren wurde, eingesetzt.

Seiner Unterstützung war es zu verdanken, dass wir bereits im Jahr 1999 eine Gedenktafel an Bukowskis Geburtshaus anbringen konnten. Bei der Vorbereitung unserer Symposien war er 'unser Mann' vor Ort. Er regelte dort alles, von der Organisation unserer Versammlungsräume bis zur Samstagabend-Veranstaltung. Auch unser Projekt, im Geburtshaus ein Bukowski-Museum einzurichten, hat Ferdinand Argenton nach Kräften gefördert.

In den letzten beiden Jahren war er sogar in unserem Vorstand aktiv und hat sich in dieser Position verstärkt für die Bukowski-Gesellschaft in Andernach eingesetzt.

Noch vor drei Wochen, während unseres letzten Symposiums, haben wir 'Ferdi' am Krankenbett besucht: er war schmerzfrei und guter Stimmung. Dass es jetzt so schnell gehen würde, war für niemanden abzusehen.


Wir wollen nicht jammern - das hätte er nicht gewollt. Statt dessen sagen wir:
Danke Ferdi! Von ganzem Herzen Danke!

hier unsere Anzeige in einer Andernacher Wochenzeitung:




Unten ein Gruppenbild mit Teilnehmern am Symposium 2010 vor Bukowskis Geburtshaus. Vorne rechts: Ferdinand Argenton (roter Kreis). Hinter ihm sein Freund Carsten Heyn, daneben mit Hut: Bukowskis Cousin Heinrich Fett, zwischen den beiden: Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten. Knapp links davon: die Eigentümer des Geburtshauses, Andrea und Markus Topp.




Im Jahrbuch 2010 hatte unser Gründer, Falko Hennig, einen persönlichen Brief an Ferdinand veröffentlicht. Man kann ihn HIER herunter laden.



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